„Unsere Schutzgebiete“


Die im Kreis Groß-Gerau durchgeführte Flurbereinigung wurde im Jahre 1959 abgeschlossen.

Vom zuständigen Regierungspräsidenten in Darmstadt wurden in der Bauschheimer Gemarkung vier brachliegende Gehölze für Vogelschutzzwecke ausgewiesen und vom damaligen Bürgermeister Schaub dem Verein zur Verfügung gestellt.

Gemäß Vorstandsbeschluss baute man die Flächen „Im Schacht" und „Hinter Ringsböllen" sowie „Birkenwäldchen“ zu Schutzgehölzen aus, während das Wäldchen „Am Beinegraben" sowie das Gelände „Im Weiher" und die Umgebung der Kläranlage als Naturgehölze erhalten wurden.

Aber auch andere Flurstücke und Gemarkungsbereiche, die zum Teil als Ausgleichsflächen durch die Ausweisung neuer Baugebiete dazukamen, blieben nicht unberücksichtigt. „Erslache" oder „Fohlenweide" müssen ebenso genannt werden, wenn NVB-Verantwortliche von einer Gesamtfläche von rund 7,5 ha an Schutz- und Naturgehölzen rund um Bauschheim sprechen, die auch heute noch gepflegt werden.

Bevor das „Börnchen" zum geschützten Angelgewässer erklärt wurde, bauten 1986 die NVB-Aktiven dort eine Uferschwalben-Wand.

Unabhängig davon legte die Jugendgruppe des Vereins in den Flachwasserbereichen des Sees eine Folie aus, verteilte darauf eine Kiesschicht und schuf somit eine künstliche Kiesbank, auf der dann ein Flussregenpfeiferpärchen erfolgreich brütete.

Für diese Aktion erhielt die Jugendgruppe im Jahre 1992 den bundesweit ausgeschriebenen „Sven-Simon-Gedächtnis-Preis".